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Nathan der Weise

 

 

Nathan der Weise

Gotthold Ephraim Lessing

 

 

Der zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem lebende jüdische Kaufherr Nathan hat ein elternloses Christenkind, Recha, als Tochter in sein Haus genommen.

Ein von Sultan Saladin begnadigter christlicher Kreuzritter rettet Recha aus einer Feuersbrunst, weist aber den Dank des Mädchens und ihres Vaters brüsk ab. Zur gleichen Zeit wird Nathan zu einer Unterredung zum Sultan befohlen. In dieser Konstellation begegnen sich die Vertreter dreier Religionen, des Judentums, des Christentums und des Islams. Erbauung und Witz, Rührung und Weisheit, Humor und eine herrliche Sprache, Leichtigkeit und höchster Ernst, Familienszenen und politische Verwicklung, neue Liebe und alte Verwandtschaften, Geschäftstüchtigkeit und ironische Güte. Da hat man den Theaterabend, in den man heiter hinein geht und der einen animiert entlässt, halb Lehrstück, halb Märchenkomödie.

 

 

Nathan der Weise – das geistreichste

Lustspiel, das wir haben.

(Hugo von Hofmannsthal)

 

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