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Michel aus Lönneberga

Komödie für Kinder von Astrid Lindgren

 

 

Michel ist kein dummer Gimpel, sondern ein lustiger Vogel und komischer Kauz, auch ein Unglücksrabe. Manchmal widerfährt ihm halt ein Missgeschick …

"Da kann ich nichts dafür, dass kann jedem passieren." Jedem???

Na ja, er treibt es schon arg bunt in Lönneberga, wo er die Bewohner fast zur Verzweiflung bringt, aber was kann er dafür, wenn in Vaters Gummistiefel das Wasser steht, oder sich dessen Fuß schmerzhaft in einer Rattenfalle verfängt. Zur Strafe muss er in den Schuppen. Was soll’s, schnitzt er sich halt ein neues Holzmännchen. Der Schuppen ist schon ziemlich voll von Holzmännchen.

Lina, die Magd, hat Zahnschmerzen und unterzieht sich Michels brachialer Kiefernbehandlung…er will ja nur helfen, schließlich ist er ja ein herzensguter Kerl.

Lina hat sich schwer in den Knecht Alfred verliebt, der will aber partout nicht „hei – ei – ei – eiraten“

Vater muss zum Jahrmarkt; eine Kuh kaufen, alle müssen mit, aber Vorsicht, Lina hat gehört, ein achtzig Meter großer Dieb treibe sich da rum. Trotzdem ein schöner Tag für alle, am Ende gibt es sogar eine ausgewachsene Schlägerei. Gut, dass Michel eine Feuerspritze ersteigert hat, mittels ihr kann er im Gefecht sogar den berüchtigten Dieb Rabe fangen.

 

Was soll es also, wenn Michel den letzten Rest der guten Rindfleischsuppe aus der Terrine schlürft und dabei mit seinem Kopf in der teuren Suppenschüssel hängen bleibt. Jetzt muss der Vater mit ihm zum Arzt, was das kostet …

 

Zum ersten mal auf der Scherenburg ein Kinderstück mit Musik, Tanz und Gesang.

 

Regie: Horst Gurski

Ausstattung: Christian Baumgärtel

Musik: Markus Reyhani

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