Regie Marco Wohlwend
Assistenz Negar Mona Alizadeh
Bühnenbild Christian Baumgärtel
Kostüm Nuschin Rabet
Maske Natalia Krylova
Technik Light and Music Karlstadt, Richard Lang
Zacharias Kohlhiesel Burkard Ehehalt
Susi Kohlhiesel Katja Kleinfeller
Toni, ihr Liebhaber Marco Weber
Liesel Kohlhiesel Julia Kiefer
Peter Malte Müller
Rolf, Spekulant, Knecht Cornelius Engemann
Oberbürgermeisterin Melanie Schelbert
Besucher Julia Rüfer
Magd Negar Mona Alizadeh
Musikalische Leitung Mathias Weis
Musiker und Spekulanten Martin Poth, Klarinette
Hannes Färber, Tuba
Mathias Weis, Akkordeon

Kohlhiesels Töchter

Schauspiel nach dem Schwank von Hanns Kräly
Bühnenbearbeitung von Jörg Doppelreiter
Rechte: Thomas Sessler, Bühnen- und Musikverlag GmbH, Wien

 

Nimm du sie, die Susi: Zacharias Kohlhiesels Tochter Susi ist nicht gerade begehrt bei der Männerwelt des kleinen Dorfes. Ganz anders ihre Schwester Liesl -  nicht nur die Jungs aus dem Dorf laufen ihr hinterher, auch der Student Peter folgt der Schönen aus der großen Stadt in die abgelegene Gemeinde. Aber da erst die ältere zankische Susi, die seit Jahr und Tag Vater und Personal des Hotels tyrannisiert, unter die Haube muss, bevor die reizende Liesl heiraten darf, sucht Vater Kohlhiesel nach einer Lösung. Eine Zeitungsanzeige soll die gewünschten Bewerber anlocken. Die kreuzt sich mit dem Inserat von Susi, die einen weiteren Angestellten sucht. Das sorgt für Verwirrung und überraschende Wendungen, bis Liesl die Sache in die Hand nimmt und am Schluss weibliche List und Solidarität den Sieg davontragen.
Hanss Kräly adaptierte 1920 Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ und schuf so einen Filmstoffklassiker, der seit der ersten Stummfilmfassung von Ernst Lubitsch immer wieder neu verfilmt wurde. Ähnliche Parallelen findet man zu Shakespear´s „Viel Lärm um Nichts“ sowie Goldoni´s „Trilogie der Sommerfrische“ wieder.
Mit viel Witz und Humor wird das Ensemble der Scherenburgfestspiele, unterstützt von einer dreiköpfigen Band, dieses Spektakel musikalisch mit alten Schlagern, Chansons und Musik aus Operetten untermauern.

Premiere:
Mittwoch, 12. Juli um 20:30 Uhr