Regie Peter Cahn
Assistenz Max Fritz
Bühnenbild Christian Baumgärtel
Kostüm Nuschin Rabet
Maske Natalia Krylova
Technik Light and Music Karlstadt, Richard Lang
Jesus am Kreuz Peter Cahn
Don Camillo Andreas van den Berg
Peppone Carsten Ceming
Ariane, seine Frau Judith Djacic
Cagnola Wolfgang Schulz
Paolina, seine Tochter Luisa Weber
Frau Cagnola Gabi Bayerschmidt
Falchetto, Geliebter v. Paolina Eduard Hilz
Dr. Tirelli, Ärztin des Dorfes Kathinka Zötzl
Smilzo Uli Rübsamen
Fulmine Steffen Westenmeier
Desolina Gabi Bayerschmidt
Volk und Kommunisten Hannes Ditterich

Don Camillo und seine Herde

Komödie von Gerold Theobalt
Nach dem Roman von Giovannino Guareschi
Rechte: Ahn&Simrock Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg

 

Die Stimmung ist aufgeheizt so kurz vor der Wahl im kleinen Dorf in der italienischen Bassa. Der kampfeslustige Landpfarrer Don Camillo predigt Parteipolitik von der Kanzel. Peppone, Bürgermeister von der kommunistischen Partei, schäumt vor Wut und ruft zum religiösen Streik, bekommt aber als Absolution für seine Sünden 15.000 Vaterunser aufgebrummt. Junge Liebende aus feindlichen Lagern, fehlgeleitetes Briefpapier der kommunistischen Partei, ein vergoldeter Erzengel und natürlich die Stimme des Herrn sorgen für eine Fortsetzung der amüsanten Scharmützel von „Don Camillo und Peppone“. Zwar lassen die alten Rivalen in ihren Auseinandersetzungen manchmal sogar die Fäuste sprechen, aber augenzwinkernd bleiben sie ansonsten faire Gegner, die beide das Herz auf dem richtigen Fleck haben.
Don Camillo und Peppone sind die Hauptfiguren vieler Erzählungen von Giovannino Guareschi. Sie skizzieren den Zwiespalt zwischen überholten Werten, gesellschaftlicher Aufbruchstimmung und politischer Rivalität im Klima des Kalten Krieges. Don Camillo und seine Herde erschien 1953. Zwischen 1952 und 1965 wurden insgesamt sechs Filme aus der Reihe „Don Camillo“ gedreht. Seit seiner Uraufführung 1997 im Schillertheater NRM ist das Stück auch auf der Bühne zu Hause.

Premiere:
Mittwoch, 5. Juli um 20:30 Uhr