PENSION SCHÖLLER

Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs

Der sehnlichste Wunsch des vermögenden Gutshofbesitzers Philipp Klappenroth, ist es, während seines Aufenthaltes in Berlin, eine Irrenanstalt zu besuchen. Dieser Wunsch ist Bedingung für ein großzügiges Geldgeschenk an seinen Neffen Alfred. Alfred soll also nun seinen Onkel in eine solche Anstalt führen und mit den Insassen bekannt machen. Aber wie? Da ist guter Rat teuer.So entwirft er zusammen mit der Kellnerin Franziska Schöller den Plan, Gäste der Familienpension Schöller, während einer Soiree als Patienten einer Nervenheilanstalt auszugeben. Der Plan geht auf. Klapproth unterhält sich prächtig und macht die unterschiedlichsten Bekanntschaften mit einer überdrehten Schriftstellerin, einem Major a.D. und einem Schauspieler, der für die noch auf sich warten lassende Karriere an seinem Sprachfehler arbeitet. Amüsiert, aber auch erleichtert, der Aufdringlichkeit der Leute zu entkommen, reist Klapproth nach dem vergnüglichen Abend zurück in seine ländliche Idylle.Es dauert nicht lange, da stehen die neuen Bekannten vor seiner Tür. „Was für eine Situation“, denkt Klapproth, „sie sind allesamt aus der Anstalt ausgebrochen…“

WAHNSINN ist nur eine Frage der PERSPEKTIVE

Mit dem im Jahr 1890 uraufgeführten Lustspiel PENSION SCHÖLLER schufen die beiden Mainzer, Wilhelm Jacoby und Carl Laufs, eine durch Situations- und Verwechslungskomik geprägte, mitreißende Komödie, in der jede einzelne Figur ihre eigenen kuriosen Züge hat. Denn schließlich ist „Wahnsinn“ nur eine Frage der Perspektive.

Aufführungsrechte liegen bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG; Verlag für Bühne Film und Funk in Berlin

Premiere:
Mittwoch, 10.07.2019 um 20:30 Uhr