Pressestimmen über die Spielzeit 2004

Main-Post, 17.07.04:

Im weissen Rößl

Regisseur und Festspielleiter Horst Gurski sorgt für viel Bewegung und nette

Details im stimmungsvollen Bühnenbild.(...) Die kleine Kapelle unter der

Leitung von Michael Albert spielt (...), als seien sie im Wiener Kaffeehaus

groß geworden und treffen den richtigen nonchalanten Ton.

Main-Echo, 12.07.04:

Räuber Hotzenplotz

Hinter der großartigen Leistung der Premiere steht der Name Horst Gurski.

(...) Mit seinem ihm eigenen Gespür hat er die Rollen optimal besetzt. Das

mitreißende Spiel der Akteure trägt seine Handschrift und unterstreicht sein

Können als Regisseur.


Main Echo, 18.7.2004:

Im weißen Rößl: Herzerfrischend mit witzigen Pointen

Begeisternde Premiere für das Lustspiel »Im weißen Rößl«

(...) ist Horst Gurski einmal mehr ein großer Wurf gelungen (...). Szenenapplaus, »Bravo-Rufe« und stehende Ovationen belohnten die rund 30 Akteure auf der Bühne und die 8 Musiker der »Scissorscastleband« unter der Leitung von Michael Albert für ihre tolle Darbietung (...) Herrlich die Kostüme, toll die Mimik und Gestik der Schauspieler.

    

    

Main-Post, 13.7.2004:

Der Räuber Hotzenplotz

(...) Ein Genuß ist dieses Stück – nicht nur für Kinder. (...) Die Regie von Horst Gurski arbeitet im Detail sehr genau, läßt die szenischen Bilder lange wirken, setzt immer wieder auf expressive Gesichtsausdrücke und auf wenige, gleichwohl sehr wirkungsvolle Theatereffekte. (...) Diese sehenswerte Auftakt-Produktion der Scherenburgfestspiele (...)

Main-Post, 20.7.2004:

Altrosa: Jeder ist seines Unglückes Schmied

Eine stimmige Inszenierung erlebten die Premierengäste von Altrosa in der Alten Kirche Wernfeld. Ohne große Gefühlsausbrüche und Effekte baut sich in dem Dreipersonenstück ein Spannungsbogen auf, der bis zum Schluß nach knapp eineinhalb Stunden hält. Die Scherenburgfestspiele bieten mit dem Melodram von Heinrich Henkel, der ersten Regiearbeit der 24-jährigen Stephanie Jänsch, gutes Theater (...)

Leporello 6/2004:

Altrosa

Altrosa – ein Stück von und für Menschen auf der Suche nach dem wirklichen

Leben im Jetzt und Hier. Ein [...] Wunsch erfüllt sich für Jungregisseurin

Stephanie Jänsch mit der ersten eigenen Inszenierung bei den

Scherenburgfestspielen in Gemünden.

Frankfurter Rundschau, 3.2.2004:

Blick hinter die Kulissen lüftet das Geheimnis

Zu Gast bei den Proben für die Gemündener Scherenburgfestspiele / Wie Laien und Profis konzentriert auf die Premiere hinarbeiten.

Brennende Gemäuer. Ein verwirrendes Labyrinth. Haufenweise Mordopfer. Das sind die Gemündener Scherenburgfestspiele vergangenen Sommer, als die Bühnenversion von Umberto Ecos Roman ›Im Namen der Rose‹ Premiere hat.

[...]

Wir waren dreimal in Gemünden und haben die Entstehung des Theaterstückes begleitet. Eine Besonderheit der Spiele stellt das Ensemble dar, das aus 15 Laien und fünf Profis besteht.

[...]

Das Zusammenspiel zwischen Laien und Profis ist für den erfahrenen Regisseur Horst Gurski trotz allen Komplikationen eine interessante Arbeit, die ihm sehr viel Freude mache, weswegen er nun schon vier Spielzeiten im Gemündener Freilichttheater bestritten habe. Obwohl Profis von sich aus mehr Eigeninitiative entwickeln würden, sei es auch sehr spannend, mit Amateuren zu arbeiten, da jeder unterschiedliche Charakter wieder etwas mehr Farbe ins Spiel bringe. Es beeindruckt ihn auch, mit welcher Selbstverständlichkeit Musiker, Lehrer oder Ingenieure sich Tonsuren oder Glatzen verpassen lassen. [...]

von Philipp Hupp, Maximilian Pietsch, Stefan Piecha und Peter Schmitt