Pressestimmen über die Spielzeit 2010

Der zerbrochene Krug:

"Es gibt solche Inszenierungen: Der Vorhang öffnet sich, und alles ist gut.(...) Heinrich von Kleists "Der zerbrochene Krug" ist ein solches Stück und dessen Inszenierung auf der Gemündener Scherenburg eine solche Aufführung.(...) Umso schchöner ist dabei, dass sich dieses Gelingen nicht einfach in einer Nacherzählung des Kleistschen Stoffs erschöpft, vielmehr perfekt den Geist seiner Zeit mit dem Zeitgeist der Moderne verknüpft."
Main-Echo Kultur, 16. Juli

Inszenierung von Kleists "Der zerbrochene Krug" auf Gemündener Scherenburg bietet schwungvolles Sommertheater
Ist das Geschehen um den selbstherrlichen Dorfrichter Adam und seinen nächtlichen Besuch bei der schuldig-unschuldigen Eve (Lisa Rubenbauer) tatsächlich ein Lustspiel oder doch eine Tragödie? Nun sagt Horst Gurski, auch künstlerischer Leiter der Festspiele, ein solches Sommertheater müsse den Unterhaltungsaspekt ernst nehmen ... und, kein Zweifel, das hat er in seiner Inszenierung geschafft.
Main-Post Kultur, 19.07.2010

Arsen und Spitzenhäubchen:

Der in gut bürgerliche Verhältnisse eingebettete Horror des Todes wird auf der Scherenburg in mildes Licht getaucht. So überwiegt in der flott und munter gespielten Fassung der komödiantische Gehalt des Stücks.
Regisseur Manfred Molitorisz setzt auf ausgeklügelt komponierte Szenen und gestenreiches Spiel(...)
Main-Echo Kultur, 12. Juli 

Besonders begeistert (...) Tino Leo. Als hysterischre Neffe im feinen Zwirn darf er sich auf der Bühne so richtig austoben, wechselweise seine Tanten oder Herzensdame Elaine abknutschen, mit einer Trompete im Anschlag den Verrückten geben und ganz zum Abschluss ein wildes Freudentänzchen aufführen.(...) eine rundum gelungene Premiere für die Scherenburgfestspiele
Main Post Kultur, 10. Juli

Michel aus Lönneberga:

Das turbulente Leben Michels und seiner Familie auf dem Katthult-Hof beschert sowohl Kindern, als auch Erwachsenen zwei äußerst kurzweilige und amüsante Stunden. (...)
Die Vielzahl an Facetten und die liebevoll gestalteten Details, vom Bühnenbild bis zu den teilweise exotisch anmutenden Requisiten, machen das Stück äußerst sehenswert und ermöglichen es, immer neue Details zu entdecken. Erwachsene werden in Kindheitserinnerungen schwelgen, während Kinder einfach mit den Darstellern mitfiebern, wenn es heißt: Immer wieder dieser Michel.
Main-Echo Kultur, 13.07.2010

Ein durchweg junges Ensemble (…) sorgt eineinhalb Stunden für Spaß und viele Lacher.
Main-Post Kultur, 13.07.2010