Pressestimmen über die Spielzeit 2012

Einer flog über das Kuckucksnest

Etwas Mut, viel Spaß - und große Einfühlsamkeit
"Und umso schöner, wenn belohnt wird, wer Mut beweist: Eine Vorlage wie »Einer flog übers Kuckucksnest« aufzugreifen, bedeutet immer die Gefahr, sich mit dem großen Vorbild messen lassen zu müssen - in diesem Fall natürlich mit Jack Nicholson und dessen großartigem Spiel in Milos Formans Kinofilm von 1975. Nicholsons Rolle des bauernschlauen Kleinkriminellen Randall Patrick McMurphy spielt auf der Scherenburg Till Brinkmann - und das so überzeugend, dass nach wenigen Minuten Nicholson vergessen ist.
(...)
Es macht also - im Sinne von Anerkennung - großen Spaß, auf der Scherenburgbühne diesen Randall Patrick McMurphy und seine aus ihrer Lethargie zu Anarchie aufbrechenden Mitstreiter zu erleben. Schon allein deswegen lohnt sich der Besuch des Schauspiels (...) Zwangsläufig dominiert Brinkmanns McMurphy die Szenerie durch seine körperliche Präsenz, die um ihn gruppierten Darsteller vor allem der Psychiatriepatienten meistern die Gratwanderung zwischen Komik und Tragik ausgezeichnet, weil vollkommen stimmig"
Main-Echo Kultur, 20. Juli

Ein Kleinkrimineller im Kuckucknest
"Es ist nicht leicht, einen Nervenkranken zu spielen mit seinen absurden Macken und Ausfällen. Den sieben 'Insassen' der Anstalt gelingt dies. Regisseur Horst Gurski arbeitet (...) prägnante Typen heraus. Jeder vermittelt sein Krankheitsbild erschreckend deutlich. Dass es dennoch viel zu lachen gibt, ist ebenfalls der umsichtigen Spielleitung zu verdanken."
Mainpost Kultur, 20. Juli 2012

Das Haus in Montevideo

„Scherenburgfestspiele: Ein Moralapostel sorgt für Gelächter
Curt Goetz' Lustspiel „Das Haus in Montevideo“ entwickelt sich dank einer verblüffend ausgefeilten Leistung des Ensembles zum komödiantischen Meisterstück. Regisseur Dirk Waanders arbeitet temporeich ungezählte witzige Details heraus, die die Zuschauer auf der voll besetzten Freilichtbühne von einer Lachsalve zur nächsten treiben.
Main-Post Kultur, 13. Juli 2012

Originalität ist Trumpf
"In der Zusammenarbeit mit Bühnenbildner Christian Baumgärttel und den für die Kostüme sowie die Requisite verantwortlichen  Nuschin Rabet, Wiltrud Kraft und Sabine Scholz renoviert der Regisseur die Ruinenkulisse zu einem Varieté der Überraschungen, die bei der Premiere nahezu im Minutrentakt Szenenapplaus provozierten"
Main-Echo Kultur, 13. Juli 2012

Neues vom Räuber Hotzenplotz

Räuber Hotzenplotz fesselt Kinder wie Erwachsene
"Gurskis Inszenierung ist (..) kein (..) Klamauk und biedert sich dem Kinderpublikum auch nicht an. Stattdessen gibt es Wortwitz und unterschwelligen Humor."
Main-Post Kultur, 7. Juli 2012

Kauziger Polizist im Gurkenfass
"Gurski hatte seine  Inszenierung einmal mehr für Jüngere und Erwachsene konzipiert: Kindgerechte Gags wechselten sich mit Wortspielereien ab. (..) Das sorgte für Lachsalven und begeistertes Füßetrampeln am Ende der (..) Aufführung.
Main-Echo, 7. Juli 2012